Der Hintergrund von SYMPTOM-AI
Entstehung und Förderung von SYMPTOM-AI
Der Ausgangspunkt für SYMPTOM-AI waren die Erfahrungen aus der Post-COVID-Ambulanz in Marburg. Im Versorgungsalltag zeigte sich, dass Betroffene häufig lange auf eine passende Behandlung warten müssen. Gleichzeitig ist es für Hausärztinnen und Hausärzte aufgrund der sehr unterschiedlichen Beschwerden nicht immer leicht einzuschätzen, ob eine Überweisung an eine spezialisierte Ambulanz erforderlich ist.
Vor diesem Hintergrund haben sich Fachleute aus Medizin, Informatik und Technik zusammengeschlossen, um mit SYMPTOM-AI eine digitale Unterstützung für die Versorgung zu entwickeln. Die Anwendung soll Betroffene, Hausarztpraxen und Spezialambulanzen besser miteinander vernetzen, die erste Einschätzung der Beschwerden erleichtern und dazu beitragen, Patientinnen und Patienten gezielter und schneller an die passende Anlaufstelle weiterzuleiten.
Wer fördert SYMPTOM-AI?
SYMPTOM-AI wird durch das Distr@l-Förderprogramm des Hessischen Ministeriums für Digitalisierung und Innovation sowie aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 21+ gefördert.
Die Förderung unterstützt dabei, wissenschaftliche Erkenntnisse und digitale Lösungen in die medizinische Versorgung zu übertragen. So sollen die im Projekt entwickelten Ansätze künftig Ärztinnen und Ärzte bei der Versorgung von Menschen mit Post- und Long-COVID unterstützen.
Eckdaten der Förderung
Förderung: Distr@l & EFRE 21+
Fördergeber: Hessisches Ministerium für Digitalisierung und Innovation & Europäische Union
EFRE-Förderbereich: Wissens- und Technologietransfer
Projektstandorte: Gießen und Marburg
Warum diese Förderung wichtig ist
Die Entwicklung einer digitalen Lösung wie SYMPTOM-AI erfordert die Zusammenarbeit vieler Fachrichtungen: Medizin, Informatik und Technik müssen eng zusammenarbeiten, damit am Ende ein Werkzeug entsteht, das Ärztinnen, Ärzten und Patientinnen und Patienten im Alltag wirklich hilft. Die Förderung durch die Europäische Union und das Land Hessen ermöglicht es, diese Zusammenarbeit über mehrere Jahre hinweg aufzubauen und die entwickelten Lösungen anschließend kostenfrei und frei zugänglich zur Verfügung zu stellen.
Von Forschung zur Versorgung
Strukturierte Diagnostik, schnellere Triage und eine bessere Datenlage schaffen die Grundlage für eine gezieltere Versorgung. Gleichzeitig können neue wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in die Versorgung einfließen, damit Betroffene zügig die passende Unterstützung erhalten.

